Seminare und Veranstaltungen

Neben unseren DGSF-Weiterbildungen und unserer Ausbildung Psychotherapie bieten wir jährlich eine Reihe von Zweitagesseminaren, Online-Angeboten und anderen Veranstaltungen an. Wir laden Sie ein, in unserem Kalender zu stöbern und freuen uns über Ihre Anmeldung.

Führen und Leiten – Ein systemisches Konzept der Führung von Mitarbeiter*innen

 

Alte Führungsmodelle haben ausgedient: Um eine erfolgreiche Führungskraft zu sein, brauchen Sie heute weder über eine allumfasssende Fachkomptenz zu verfügen noch eine besonders durchsetzungsstarke Führungspersönlichkeit oder gar ein Held zu sein. Um Menschen führen zu können, brauchen Sie in erster Linie eine hohe kommunikative Kompetenz.
Vor dem Hintergrund der systemischen Organisationstheorie und eines systemischen Führungsmodells lernen Sie Haltungen und Strategien zur erfolgreichen Mitarbeiterführung kennen, sodass sie diese Aufgabe künftig „mit System“ und Konzept ausfüllen können. 

Wir stellen Ihnen systemische Ideen und Methoden für die wichtigsten Aufgaben der Mitarbeiterführung vor: 

  • Rollenklärung und emotionale Passung
  • Unterstützung der Motivation und des Leistungsprozesses
  • Förderung der Kommunikation und Kooperation
  • Verknüpfung der Bedürfnisse der Mitarbeiter mit den Zielen der Organisation

Sie trainieren die Anwendung der vorgestellten Führungstools und können sich mit Fragen und Problemstellungen aus Ihrer persönlichen Führungserfahrung einbringen. 
Angesprochen sind Führungskräfte mit Personalverantwortung aus Profit- und Nonprofit-Unternehmen.
 

Leitung

Ulrike Preuß-Ruf, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Lehrende für systemische Therapie, Beratung und Coaching (DGSF), Organisationsberaterin, Supervisorin, Sozialtherapeutin, Lehrende der Beratungsweiterbildung


Seminarort

Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung, Seestraße 17, 78315 Radolfzell

 

Seminarzeiten

10.-11. Oktober 2020: Samstag: 10:00 -18:00 Uhr, Sonntag: 9:00 -17:00 Uhr

 

Kosten    

360,00 Euro


Die Magie der Verwandlung – dramatherapeutische Methoden in Klinik, Beratung und Coaching

 

In therapeutischen und beratenden Kontexten wird zunehmend Bedarf an einer handlungs- und körperorientierten Methodik formuliert. Dabei findet auch die Drama- und Theatertherapie immer mehr Aufmerksamkeit, die z.B. in den USA und England schon seit mehreren Jahrzehnten zum festen Repertoire der Therapielandschaft gehört.

 

Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, die ihre therapeutische/beratende Tätigkeit durch körperorientierte Kreativmethoden bereichern wollen oder die Möglichkeit eines eigenständigen dramatherapeutischen Angebots kennenlernen möchten. Es werden dramatherapeutische Methoden und Arbeitswege praktisch erprobt, die zur Selbsterfahrung, Bewältigung von Lebenskrisen, bei  Depression, Suchterkrankung, Angststörungen, PTBS, in Gruppenarbeit und Einzeltherapie eingesetzt werden können. Egal, wie jung, alt, „krank“ – jedem Menschen wohnt die Sehnsucht nach Verwandlung inne. Wir sind stets mehr als das, was wir in unseren Bezugssystemen gerade zeigen. Die systemische Dramatherapie stellt ein breites Übungsrepertoire zur Verfügung, um dieses Mehr spielerisch zu explorieren und dadurch  „Ganzwerdung“ zu erfahren. Im Kern steht dabei das kreative Erkunden und Ausloten der „Dramatischen Realität“ –  ein imaginativ-symbolischer Möglichkeitsraum, in dem die Teilnehmer*innen auf physischer, emotionaler und kognitiver Ebene ihre inneren Vorstellungswelten veräußerlichen und mitteilen. Im Schutz der ästhetischen Distanz darf sich zeigen, was sich zeigen will, und im Annehmen dessen, was ist, kann Verwandlung entstehen. Dafür braucht es keine Kostüme, keinen Text, keine Bühne. Wichtigstes Instrument und Symbolträger ist der eigene Körper. Therapeutischer Fokus liegt auf den Ressourcen der Teilnehmer*innen, um Beziehung zu verletzten oder widersprüchlichen Anteilen herstellen zu können und sich wieder als Schöpfer der eigenen Wirklichkeit zu erleben.

 

Leitung

Stefanie Jerg, Soziologin und Kommunikationswissenschaftlerin  M. A., Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), klinische Körpertherapeutin, Dramaturgin und Theaterpädagogin

 

Seminarort

Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung
Seestraße 17, 78315 Radolfzell 

 

Seminarzeiten

24.-25. Oktober 2020: Samstag: 10:00 -18:00 Uhr, Sonntag: 9:00 -17:00 Uhr

 

Kosten

260,00 Euro

Zweitagesseminare:

 

Mentalisieren als psycho-somatische systemische Kompetenz in Diagnostik und Therapie

 

Die sichere Bindung zu einer primären Bezugsperson gilt heute als wichtigste Ressource zur Entfaltung jeglicher Kompetenzen und für den Erwerb von Resilienz. Patienten wie Angehörige gehören aber oft zur Gruppe der hochunsicher-desorganisiert gebundenen Menschen. Die Bindungstheorie verbindet in einem systemisch-konstruktivistischem Ansatz (neuro-)biologisches, also somatisches Geschehen mit der psychischen Entwicklung.

 

Mentalisieren-Können, also sich selbst und den Anderen als eigenständiges psychisches Wesen zu konzeptualisieren und zu reflektieren, hängt (nach neueren Erkenntnissen) eng mit der frühen Bindungsentwicklung zusammen. Gleichzeitig kann die Bindungssicherheit durch mentalisierungsförderndes Vorgehen verbessert werden. Daraus ergeben sich auch für die therapeutische Praxis neue Diagnose- und Interventionsmöglichkeiten. Im Seminar werden wir in einem Wechsel von theoretischen und methodischen Impulsen vielfältige Arbeitsformen erleben. Dazu gehören auch multisensorische und embodimentale Zugänge zur Ressourcenaktivierung. Fallvignetten der Teilnehmer*innen sind willkommen.

 

Leitung

 

Prof. Dr. med. Alexander Trost, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Systemischer Familientherapeut (DGSF), Lehrender für Systemische Therapie (DGSF), Supervisor (DGSF), Lehrbeauftragter für Themenzentrierte Interaktion (RCI), Gestalttherapeut, NLP- Master-Practitioner 

 

Seminarort

Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung, Seestraße 17, 78315 Radolfzell

 

Seminarzeiten

15.-16. März 2021, Montag: 10:00-18:00 Uhr, Dienstag: 9:00-17:00 Uhr

 

Kosten

280 Euro

Impact-Therapie – kreative und „sinn-volle" Techniken in Beratung und Therapie



Insbesondere mit Kindern und Jugendlichen, aber auch in der therapeutischen und beratenden Arbeit mit anderen KlientInnen- und PatientInnengruppen ist es häufig eine Herausforderung, alle GesprächspartnerInnen einzubinden und zur aktiven Teilnahme zu motivieren. Gespräche verlaufen länger als notwendig oberflächlich, Ideen bleiben theoretisch und abstrakt, und hilfreiche Konzepte erscheinen zu kompliziert. Basierend auf der Prämisse, dass Menschen am schnellsten und nachhaltigsten lernen, wenn alle ihre Sinne angesprochen werden, wurden in der Impact Therapy nach Dr. Ed Jacobs verschiedenste kreative und multisensorische Techniken entwickelt. Dazu zählen u.a. die Verwendung von Requisiten, Bewegungen, Visualisierungen und Analogien und Fantasien. Diese kreativen Techniken konkretisieren in kurzer Zeit Konzepte, schaffen so eine rasche Möglichkeit zur Gesprächstiefe, sprechen alle Sinne der KlientIn an, aktivieren sowohl sie als auch die TherapeutIn/BeraterIn und unterstützen sie so in der Lösungsfindung.

Anhand von Rollenübungen und Demonstrationen lernen Sie in diesem Seminar multisensorische Techniken kennen, erweitern Ihr Theoriewissen und stärken Ihr eigenes Potenzial zur kreativen Beratung.

Am Ende des Workshops werden die TeilnehmerInnen

•    die grundlegenden Konzepte der Impact-Therapie kennen
•    kreative Techniken in verschiedenen Kontexten einsetzen können
•    ihre eigene Therapie und Beratung kreativer und multisensorischer gestalten können und
•    den Mut gewonnen haben, in der Arbeit mit ihren KlientInnen Neues auszuprobieren.

Leitung

Eva Viktoria Barnewitz, Psychologin (M.Sc.), Impact Therapy Trainer (Impact Therapy Associates), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Dozentin für Narrative Expositionstherapie (NET), Traumatherapeutin, Supervisorin

Seminarzeiten

14.-15. Juni 2021, Montag: 10:00 -18:00 Uhr, Dienstag: 9:00 -17:00 Uhr
Seminarort: Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung
Seestr. 17 in 78315 Radolfzell am Bodensee

Kosten 280 Euro
 

Suizidalität in Beratung/Therapie und Praxisfeldern der Sozialen Arbeit – Die Sprachlosigkeit im System beenden

 

Suizidalität ist ein komplexes menschliches Phänomen. Der professionelle Umgang mit Menschen in suizidalen Krisen und das Bewusstsein, dass Suizidalität für jeden Menschen ein Thema sein kann, sind ein entscheidender Schritt in Richtung Suizidprävention. Dies beinhaltet zunächst das Bewusstsein, dass Suizidalität für jeden Menschen ein Thema sein kann und die Fähigkeit, Ambivalenzen zu erkennen und aufzugreifen, somit „besprechbar“ zu machen.
Für die Arbeit mit Menschen in suizidalen Krisen ist ein Grundverständnis der Hintergründe und Motive sowie der psychischen Realität der Betroffenen notwendig. Das Seminar bietet Gelegenheit zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Suizid und Suizidalität – sowohl im Kontext Therapie und Beratung als auch in Praxisfeldern der sozialen Arbeit. Es wird das Ziel verfolgt, Ambivalenzen zu erkennen, praktisches Handeln zu stimulieren und eine professionelle Begleitung suizidgefährdeter Menschen zu gewährleisten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der systemischen Sichtweise, indem Suizidalität als ein Symptom und nicht als Störung betrachtet wird. Die Entwicklung einer persönlichen Haltung und Sicherheit im Umgang mit Menschen in suizidalen Krisen stehen im Vordergrund.

Inhalt des Seminars

•    Definition von Suizidalität
•    Forschungsstrategien (Statistik, Risikofaktoren)
•    Entwicklung einer persönlichen systemischen Haltung
•    Entwicklung der Fähigkeit, Ambivalenzen zu erkennen und aufzugreifen
•    Strategien und Methoden zur Risikoeinschätzung und Krisenintervention
•    Suizidalität im Jugendalter
•    Persönliche und institutionelle Grenzen
•    Ethische und rechtliche Aspekte

Zielgruppe:     Mitarbeiter*innen aus Praxisfeldern der sozialen Arbeit und der Pädagogik (Jugendamt, ASD, Beratungsstellen, Schulen) sowie Berater*innen und (Psycho-) Therapeut*innen in freier Praxis.

Leitung

Martina Nassenstein, Dipl.-Sozialarbeiterin (FH), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Tanz- und Ausdruckstherapeutin (DITAT e.V.), Pädagogisch-Therapeutische Beraterin (BVPPT).

Seminarort
Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung, Seestraße 17, 78315 Radolfzell

Seminarzeiten
19.-20. Juni 2021, Samstag: 10:00-18:00 Uhr, Sonntag: 9:00-17:00 Uhr

Kosten
280 Euro
 

Tiergestützte systemische Therapie und Beratung
 

Die positive Wirkung von Tieren auf den Menschen ist allgemein bekannt. Doch wie kann ich dieses Wissen als systemisch arbeitende Fachperson nutzen? Gibt es Möglichkeiten systemische Techniken über die Haustiere der Klienten oder eigene Tiere anzuwenden? Dieser Kurs richtet sich an interessierte Menschen mit und ohne Vorerfahrung. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen ganz unterschiedliche Tiere in verschiedenen Kontexten bereichernd einzusetzen besprochen und dabei ein Bezug zur systemischen Haltung und Techniken aufgezeigt.  Die Kursinhalte sind neben kurzen theoretischen Einheiten hauptsächlich praxisorientiert, eigene Fälle dürfen gerne vorgestellt werden.
Die Teilnehmer*innen dürfen gesunde und gut sozialisierte Hunde gerne mitbringen. Ein Teil der Übungen (von Beobachtungsaufgaben indoor  bis  Gehübungen outdoor) kann so bei Interesse neben Filmausschnitten aus Therapien aktiv gezeigt und erlebt werden. Die Hunde benötigen keine Ausbildung oder Erfahrung, gerne erteile ich Ihnen hierzu weitere Auskünfte.
 

Leitung

Ann-Kristin Hörsting, Ärztin , Lehrende für systemische Therapie, Beratung und Coaching (SG), Fachkraft für Tiergestützte Therapie

Seminarort
Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung, Seestraße 17, 78315 Radolfzell

Seminarzeiten
07.-08. Oktober 2021, Donnerstag: 10:00-18:00 Uhr, Freitag: 9:00-17:00 Uhr

Kosten
280 Euro

Im folgenden Seminar ändert sich nur die Seminarzeiten und die Kosten:

Die Magie der Verwandlung – dramatherapeutische Methoden in Klinik, Beratung und Coaching

In therapeutischen und beratenden Kontexten wird zunehmend Bedarf an einer handlungs- und körperorientierten Methodik formuliert. Dabei findet auch die Drama- und Theatertherapie immer mehr Aufmerksamkeit, die z.B. in den USA und England schon seit mehreren Jahrzehnten zum festen Repertoire der Therapielandschaft gehört.
Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, die ihre therapeutische/beratende Tätigkeit durch körperorientierte Kreativmethoden bereichern wollen oder die Möglichkeit eines eigenständigen dramatherapeutischen Angebots kennenlernen möchten. Es werden dramatherapeutische Methoden und Arbeitswege praktisch erprobt, die zur Selbsterfahrung, Bewältigung von Lebenskrisen, bei  Depression, Suchterkrankung, Angststörungen, PTBS, in Gruppenarbeit und Einzeltherapie eingesetzt werden können. Egal, wie jung, alt, „krank“ – jedem Menschen wohnt die Sehnsucht nach Verwandlung inne. Wir sind stets mehr als das, was wir in unseren Bezugssystemen gerade zeigen. Die systemische Dramatherapie stellt ein breites Übungsrepertoire zur Verfügung, um dieses Mehr spielerisch zu explorieren und dadurch  „Ganzwerdung“ zu erfahren. Im Kern steht dabei das kreative Erkunden und Ausloten der „Dramatischen Realität“ –  ein imaginativ-symbolischer Möglichkeitsraum, in dem die Teilnehmer*innen auf physischer, emotionaler und kognitiver Ebene ihre inneren Vorstellungswelten veräußerlichen und mitteilen. Im Schutz der ästhetischen Distanz darf sich zeigen, was sich zeigen will, und im Annehmen dessen, was ist, kann Verwandlung entstehen. Dafür braucht es keine Kostüme, keinen Text, keine Bühne. Wichtigstes Instrument und Symbolträger ist der eigene Körper. Therapeutischer Fokus liegt auf den Ressourcen der Teilnehmer*innen, um Beziehung zu verletzten oder widersprüchlichen Anteilen herstellen zu können und sich wieder als Schöpfer der eigenen Wirklichkeit zu erleben.


Leitung

Stefanie Jerg, Soziologin und Kommunikationswissenschaftlerin  M. A., Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), klinische Körpertherapeutin, Dramaturgin und Theaterpädagogin

Seminarort
Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung, Seestraße 17, 78315 Radolfzell

Seminarzeiten
11.-12. November 2021, Donnerstag: 10:00-18:00 Uhr, Freitag: 9:00-17:00 Uhr

Kosten
280 Euro
 

Die Magie der Verwandlung – dramatherapeutische Methoden in Klinik, Beratung und Coaching

 

In therapeutischen und beratenden Kontexten wird zunehmend Bedarf an einer handlungs- und körperorientierten Methodik formuliert. Dabei findet auch die Drama- und Theatertherapie immer mehr Aufmerksamkeit, die z.B. in den USA und England schon seit mehreren Jahrzehnten zum festen Repertoire der Therapielandschaft gehört.

 

Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, die ihre therapeutische/beratende Tätigkeit durch körperorientierte Kreativmethoden bereichern wollen oder die Möglichkeit eines eigenständigen dramatherapeutischen Angebots kennenlernen möchten. Es werden dramatherapeutische Methoden und Arbeitswege praktisch erprobt, die zur Selbsterfahrung, Bewältigung von Lebenskrisen, bei  Depression, Suchterkrankung, Angststörungen, PTBS, in Gruppenarbeit und Einzeltherapie eingesetzt werden können. Egal, wie jung, alt, „krank“ – jedem Menschen wohnt die Sehnsucht nach Verwandlung inne. Wir sind stets mehr als das, was wir in unseren Bezugssystemen gerade zeigen. Die systemische Dramatherapie stellt ein breites Übungsrepertoire zur Verfügung, um dieses Mehr spielerisch zu explorieren und dadurch  „Ganzwerdung“ zu erfahren. Im Kern steht dabei das kreative Erkunden und Ausloten der „Dramatischen Realität“ –  ein imaginativ-symbolischer Möglichkeitsraum, in dem die Teilnehmer*innen auf physischer, emotionaler und kognitiver Ebene ihre inneren Vorstellungswelten veräußerlichen und mitteilen. Im Schutz der ästhetischen Distanz darf sich zeigen, was sich zeigen will, und im Annehmen dessen, was ist, kann Verwandlung entstehen. Dafür braucht es keine Kostüme, keinen Text, keine Bühne. Wichtigstes Instrument und Symbolträger ist der eigene Körper. Therapeutischer Fokus liegt auf den Ressourcen der Teilnehmer*innen, um Beziehung zu verletzten oder widersprüchlichen Anteilen herstellen zu können und sich wieder als Schöpfer der eigenen Wirklichkeit zu erleben.

 

Leitung

Stefanie Jerg, Soziologin und Kommunikationswissenschaftlerin  M. A., Drama- und Theatertherapeutin (DGfT), klinische Körpertherapeutin, Dramaturgin und Theaterpädagogin

 

Seminarort

Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung
Seestraße 17, 78315 Radolfzell 

 

Seminarzeiten

11.-12. November 2021, Donnerstag: 10:00-18:00 Uhr, Freitag: 9:00-17:00 Uhr

 

Kosten

280 Euro

Führen und Leiten – Ein systemisches Konzept der Führung von Mitarbeiter*innen

 

Alte Führungsmodelle haben ausgedient: Um eine erfolgreiche Führungskraft zu sein, brauchen Sie heute weder über eine allumfasssende Fachkomptenz zu verfügen noch eine besonders durchsetzungsstarke Führungspersönlichkeit oder gar ein Held zu sein. Um Menschen führen zu können, brauchen Sie in erster Linie eine hohe kommunikative Kompetenz.
Vor dem Hintergrund der systemischen Organisationstheorie und eines systemischen Führungsmodells lernen Sie Haltungen und Strategien zur erfolgreichen Mitarbeiterführung kennen, sodass sie diese Aufgabe künftig „mit System“ und Konzept ausfüllen können. 

Wir stellen Ihnen systemische Ideen und Methoden für die wichtigsten Aufgaben der Mitarbeiterführung vor: 

  • Rollenklärung und emotionale Passung
  • Unterstützung der Motivation und des Leistungsprozesses
  • Förderung der Kommunikation und Kooperation
  • Verknüpfung der Bedürfnisse der Mitarbeiter mit den Zielen der Organisation

Sie trainieren die Anwendung der vorgestellten Führungstools und können sich mit Fragen und Problemstellungen aus Ihrer persönlichen Führungserfahrung einbringen. 
Angesprochen sind Führungskräfte mit Personalverantwortung aus Profit- und Nonprofit-Unternehmen.
 

Leitung

Ulrike Preuß-Ruf, Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Lehrende für systemische Therapie, Beratung und Coaching (DGSF), Organisationsberaterin, Supervisorin, Sozialtherapeutin, Lehrende der Beratungsweiterbildung


Seminarort

Bodensee-Institut für systemische Therapie und Beratung, Seestraße 17, 78315 Radolfzell

 

Seminarzeiten

24.-25. November 2021, Mittwoch: 10:00 -18:00 Uhr, Donnerstag: 9:00 -17:00 Uhr

 

Kosten    

360,00 Euro


Web Based Training

Der systemische Ansatz - eine Einführung


Das Video-Seminar bietet erste Grundlagen und theoretische Hintergründe. Praxisbeispiele machen die graue Theorie greifbarer und die Teilnehmenden gehen mit ersten Impulsen und vielleicht der ein oder anderen Selbsterkenntnis aus dem Kurs raus.

Das Seminar umfasst:
•    70 Minuten reines Videomaterial
•    20 Minuten Audiomaterial
•    Ergänzende Inhalte und Aufgaben als PDF

Sie erwerben hier einen Zugang zum Seminar für 12 Monate. Die Abrechnung und Abwicklung erfolgt im Namen des Bodensee-Instituts durch NEDA.


Leitung

Neda Mohagheghi, Pädagogin (M.A.), Systemische Beraterin (SG), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (SG &DGSF), Systemische Paartherapeutin (Kasseler Institut), Lehrende der DGSF in Ausbildung, zertifizierte Planspieltrainerin (Schirrmacher Group)

Seminarart 
Web Based Training

Seminarzeiten
Flexibel über 12 Monate 

Kosten
49 Euro



 

Falls ihr den Link zur Bezahlseite nutzen möchtet, ist das dieser hier:


Möchtet ihr die komplette Bezahlseite bei euch einbetten, ist der HTML-Code dieser hier:

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Online-Seminare

Beratung & Therapie online – Eine Einführung

 

Bereits vor der Pandemie war deutlich, dass die digitale Transformation langfristig auch in Beratung und Therapie eine Rolle spielen wird. COVID19 hat Entwicklungen in diese Richtung massiv beschleunigt, denn Menschen, die in Beratung und Therapie arbeiten stehen nun vor der Herausforderung, ihre Angebote auch online anzubieten. 

In diesem Seminar erfahren Sie, welche Anforderungen diese Art des Arbeitens mit sich bringt und was es zu beachten gilt:
 
•    In welcher Form können Beratung und Therapie überhaupt online stattfinden?
•    Welche Kompetenzen brauche ich als beratende Person? Wo stehe ich diesbezüglich in meiner Rolle als beratende Person?
•    Was ist methodisch und organisatorisch wichtig zu beachten? 
•    Wie gehe ich mit herausfordernden Anfragen und Situationen um?

Diesen Fragen widmen wir uns mit einer Mischung aus theoretischem Hintergrund, praktischem Ausprobieren und lebhafter Diskussion.  So können Sie sich einen ersten Eindruck machen und erhalten Handwerkszeug, das Sie in Ihre Arbeit integrieren können.

Neda Mohagheghi, Pädagogin (M.A.), Systemische Beraterin (SG), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (SG &DGSF), Systemische Paartherapeutin (Kasseler Institut), Lehrende der DGSF in Ausbildung, zertifizierte Planspieltrainerin (Schirrmacher Group)

 

Seminarart

Online-Seminar

 

Seminarzeiten

26.-27. März 2021, Freitag: 10:00 -18:00 Uhr, Samstag: 9:00 -17:00 Uhr

 

Kosten

280 Euro


Online-Workshops

„Und sie bewegen sich doch!“ Motivierende Gesprächsführung

 

„Warum verändern Sie nichts?!“ Diese (manchmal schon fast verzweifelte) Frage kennen vermutlich alle, die mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen arbeiten – sei es im Kontext Schule, Sucht, Familieninterne Kommunikation, Sport, Rauchen…oder im Kontext eines beliebigen anderen Verhaltens, das verändert werden könnte. Das von Miller & Rollnick entwickelte „Motivational Interview“ (MI) ist ein klientenzentrierter und direktiver Ansatz der Gesprächsführung mit Menschen in Veränderungs- und Krisensituationen. Anhand eigener „Problemchen“ erkunden wir die Grundannahme, dass Menschen Veränderungen gegenüber nicht resistent, sondern ambivalent sind – und wie wir diese Ambivalenz stärken können.
 

Leitung

Eva Viktoria Barnewitz, Psychologin (M.Sc.), Impact Therapy Trainer (Impact Therapy Associates), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Dozentin für Narrative Expositionstherapie (NET), Traumatherapeutin, Supervisorin
 

Seminarart

Online-Workshop

 

Seminarzeiten

9. Februar 2021, Dienstag: 17.30 Uhr-19.00 Uhr
 

Kosten

30 Euro


Systemischer Blick auf Schüler*innen - ein Online Workshop für Lehrkräfte

 

Das Miteinander im System Schule so zu gestalten, dass ein gesundes Lernumfeld für Schüler*innen entsteht stellt Lehrkräfte häufig vor große Herausforderungen.
Verschiedenste Verhaltensweisen von Schüler*innen verführen immer wieder zu einem problemorientierten Blick, der auf das Handeln fokussiert, das als schwierig erlebt wird.
Dieser Workshop möchte einen Perspektivwechsel anregen, der durch einen lösungsorientierten Blick auf Schüler*innen neu handlungsfähig macht und helfen kann, entsprechende Dynamiken zu verstehen und Ressourcen neu zu entdecken. Eine systemische Haltung und ein achtsames Beobachten und Reflektieren der eigenen Beziehung zu sich selbst und zu den Schüler*innen kann dabei hilfreich sein.

 

Leitung

Eva Reif, Dipl.-Psychologin, Lehrende für systemische Therapie und Beratung (DGSF), Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF), Supervisorin (SG).

 

Seminarart

Online-Workshop

 

Seminarzeiten

24. Februar 2021, Mittwoch: 17.30 Uhr-19.00 Uhr

 

Kosten

30 Euro


Depression und Dysthymia- Systemische Lösungen bei Stimmungstief und Antriebsmangel

 

Depressionen gehören mittlerweile zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen. Ein systemisches Verständnis betrachtet Depressionen und chronische Verstimmungen nicht nur biologisch, sondern auch unter sozialen Aspekten. Systemische Therapie versucht, alternative Sichtweisen zu klassischen medizinischen Erklärungsansätzen anzubieten und für Klient*innenen fruchtbar zu machen.

 

Leitung

Dr. med. Gerhard Dieter Ruf, Dr. med., Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie. Lehrender für systemische Therapie und Beratung (DGSF), systemischer Therapeut (SG/DGSF)

 

Seminarart

Online-Workshop

 

Seminarzeiten

02. Februar 2021, Mittwoch: 17.30 Uhr-19.00 Uhr

 

Kosten

30 Euro


Die Liebe und ihre Affären –
Umgang mit Dreiecksbeziehungen in der Paartherapie

Liebesaffären sind so alt wie die Menschheit. Der Umgang mit ihnen unterliegt immer auch einem kulturellen Wandel. Noch vor 100 Jahren haben sich die Rivalen duelliert. Heute werden sie oft Anlass für eine Paartherapie.
Je nachdem wie lange die Außenbeziehung offengelegt ist, kommen Paare mehr oder weniger spannungsgeladen, stark verunsichert, orientierungslos und fast immer in einem großen seelischen Stress in der Therapie an. In der Regel schweben moralische Bewertungen, Schuldzuweisungen und die Frage nach Gehen oder Bleiben wie ein Damoklesschwert über der Beziehung.
Aufgrund der Komplexität lässt eine Dreieckskrise keine schnellen und einfachen Lösungen zu. Für die Paare bedeutet das Ganze mehr als eine Entscheidung zwischen Trennung oder Fortsetzung der Beziehung. Vielmehr geht es um die Eröffnung eines neuen Lebensabschnitts. Es geht um eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Beziehung und letztendlich um die Frage, ob eine Versöhnung möglich ist.
Eine solche Krise zu überwinden und den Spannungsbogen auszuhalten ist zweifellos eine große Herausforderung und von starken Emotionen und Ambivalenzen durchzogen. Wenn dies gelingt, können Affären positive Kraft bergen und Entwicklungshelfer für eine reifere, erfüllende Beziehung sein.
Wir stellen Ihnen systemische Ideen, Gedanken und Methoden vor, die
-    dazu beitragen, dem Prozess einen stabilen Rahmen zu geben
-    hilfreich sein können, Paare in einer Dreieckskrise authentisch und allparteilich zu begleiten und sie in einer verantwortungsvollen Entscheidung zu unterstützen.

Leitung

Claudia Hahn, Dipl. Sozialpädagogin (BA), systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF), Akzeptanz- und Commitmenttherapie

Seminarart
Online-Workshop

Seminarzeiten
17. Juni 2021, Donnerstag: 17.30 Uhr-19.00 Uhr

Kosten
30 Euro

Die Liebe und ihre Affären –
Umgang mit Dreiecksbeziehungen in der Paartherapie

 

 

Liebesaffären sind so alt wie die Menschheit. Der Umgang mit ihnen unterliegt immer auch einem kulturellen Wandel. Noch vor 100 Jahren haben sich die Rivalen duelliert. Heute werden sie oft Anlass für eine Paartherapie. 
Je nachdem wie lange die Außenbeziehung offengelegt ist, kommen Paare mehr oder weniger spannungsgeladen, stark verunsichert, orientierungslos und fast immer in einem großen seelischen Stress in der Therapie an. In der Regel schweben moralische Bewertungen, Schuldzuweisungen und die Frage nach Gehen oder Bleiben wie ein Damoklesschwert über der Beziehung. 
Aufgrund der Komplexität lässt eine Dreieckskrise keine schnellen und einfachen Lösungen zu. Für die Paare bedeutet das Ganze mehr als eine Entscheidung zwischen Trennung oder Fortsetzung der Beziehung. Vielmehr geht es um die Eröffnung eines neuen Lebensabschnitts. Es geht um eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Beziehung und letztendlich um die Frage, ob eine Versöhnung möglich ist.
Eine solche Krise zu überwinden und den Spannungsbogen auszuhalten ist zweifellos eine große Herausforderung und von starken Emotionen und Ambivalenzen durchzogen. Wenn dies gelingt, können Affären positive Kraft bergen und Entwicklungshelfer für eine reifere, erfüllende Beziehung sein. 
Wir stellen Ihnen systemische Ideen, Gedanken und Methoden vor, die
-    dazu beitragen, dem Prozess einen stabilen Rahmen zu geben
-    hilfreich sein können, Paare in einer Dreieckskrise authentisch und allparteilich zu begleiten und sie in einer verantwortungsvollen Entscheidung zu unterstützen.

 

Leitung

Claudia Hahn, Dipl. Sozialpädagogin (BA), systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF), Akzeptanz- und Commitmenttherapie

 

Seminarart

Online-Workshop

 

Seminarzeiten

17. Juni 2021, Donnerstag: 17.30 Uhr-19.00 Uhr

 

Kosten

30 Euro


Vermächtnisse, Geheimnisse, Tabus im familiären Kontext: ein kleiner Streifzug durch das Feld der systemischen Familiendynamik und Psychoanalyse
 

 

Dieser Workshop befasst sich mit drei Konzepten, die in der transgenerationalen systemischen Familiendynamik und der Psychoanalyse von großer Bedeutung sind. Nach deren kurzer Erläuterung wird sich das Teleskop unserer Betrachtung auf das Thema der Vermächtnisse richten. Ihm werden wir nachgehen, indem wir uns der Frage zuwenden, welchen familiär und kulturell geprägten Vermächtnissen Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, in seinem Leben gefolgt sein könnte. Dazu dient ein Blick auf das fünf Generationen umfassende Genogramm der Familie Freud, das Monica Mc Goldrick und Randy Gerson erarbeitet haben. Die Antworten bleiben im Bereich des Spekulativen, weil Freud in der Dokumentation seiner Selbstanalyse (vor allem in der Traumdeutung) kaum direkte Hinweise auf die Beziehung zur eigenen Herkunftsfamilie, zu seinen Eltern, Großeltern und Geschwistern gibt. Neben der persönlichen und familiären Biographie wird auch die jüdische Tradition thematisiert, denn auch durch sie entstehen Vermächtnisse, die in das individuelle und familiäre Leben hineinragen.
Die Rückmeldungen der Workshopteilnehmer*innen zu den Darstellungen und Hypothesen des Dozenten erfolgen durch mehrere kurze Kleingruppensequenzen innerhalb des Seminarverlaufs.
 

Leitung

Prof. Dr. Wolf Ritscher, Dr. phil., Dipl. Psych., M.A., Prof. em. an der Hochschule Esslingen, Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Lehrtherapeut für systemische Therapie und Beratung (DGSF), Psychodramatherapeut und Supervisor
 

Seminarart

30 Online-Workshops
 

Seminarzeiten

28.Oktober 2021, Donnerstag: 17.30 Uhr-19.00 Uhr
 

Kosten

30 Euro